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Berlin/er im Winterschlaf

Warten auf den Frühling

 


Märry Christmäs!

 

Diesen Winter hat die Bahn einmal mehr bewiesen, dass bei wirklich jedem Wetter Verlass auf ihre Unpünktlichkeit ist. Das Unternehmen bedankt sich ganz herzlich für das unendliche Verständnis seiner Kunden und verweist den erbosten, in der Kälte wartenden Fahrgast auf den erfolgsversprechenden 10-Jahres Plan zur Behebung dieses Problems.

In diesem Sinne wünscht Ihnen die Bahn „ä Märry Christmäs“, das Sie hoffentlich nicht auf dem Gleise, sondern im Kreise der Familie feiern werden.

 

 

Auch die Äppelwoi-Fraktion möchte noch Weihnachtsgrüße loswerden:

 

Auch ich möchte in diesem Sinne frei nach Loriot postulieren:

„Ein Leben ohne Weihnachtsstress ist möglich, aber sinnlos.“

Ich wünsche allen Bloggern, Nichtbloggern, Optimisten, Pessimisten, Nihilisten und allen, die sich zwischendrin ansiedeln, ein angenehmes, harmonisches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2011.


Last 7 Days

Die letzten Überbleibsel der 3. Jahreszeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was kommt, was bleibt?

 

 

 

Johanneskirche in Gießen in ein Lichtermeer getaucht

 

 

Baufälliges Gebäude in Gießens Zentrum

Baufälliges Gebäude in Gießens Zentrum


Ein Stück Vergangenheit

Der Keller:

Ein lebloser, dunkler und etwas gruseliger Ort, scheinbar abgetrennt von der Außenwelt, dem Rhythmus des Lebens. Ein schwarzes Loch im Labyrinth der Zeit. Hier verschwinden Gegenstände, die keiner will oder braucht, hier werden Erinnerungen vergraben, die zu hässlich sind, um sie mit sich herumzuschleppen oder so schön sind, dass ihre alltägliche Präsenz zu starke Sehnsüchte wecken würde.

Und manchmal liegen im Keller auch die Schicksale fremder, mitunter lange verstorbener Menschen verborgen. Dann verwandelt er sich in einen Ort, an dem die Vergangenheit aus den Geschichtsbüchern heraustritt und beginnt, real zu werden. Wir verbeugen uns ehrfürchtig vor dem Leben, der Zeit, entsetzen uns über das Maß an Grausamkeit, das Menschen einander zufügen können, beteuern, dass sich dieses graue Kapitel der deutschen Geschichte nie wiederholen wird, so inbrünstig, dass wir beginnen, unsere eigene Lüge zu glauben, und fassen am nächsten Tag den Entschluss, unsere Erinnerungsstücke künftig nur noch auf dem Dachboden zu lagern.

 

Kellerraum im Mehrfamilienhaus

 


Indian Summer in the City

 

Selten habe ich so viel Gefallen an dem Farbenspiel des Herbstes gefunden wie in diesem Jahr.

Let it fall, let it fall, let it fall, lalala…