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Märry Christmäs!

 

Diesen Winter hat die Bahn einmal mehr bewiesen, dass bei wirklich jedem Wetter Verlass auf ihre Unpünktlichkeit ist. Das Unternehmen bedankt sich ganz herzlich für das unendliche Verständnis seiner Kunden und verweist den erbosten, in der Kälte wartenden Fahrgast auf den erfolgsversprechenden 10-Jahres Plan zur Behebung dieses Problems.

In diesem Sinne wünscht Ihnen die Bahn „ä Märry Christmäs“, das Sie hoffentlich nicht auf dem Gleise, sondern im Kreise der Familie feiern werden.

 

 

Auch die Äppelwoi-Fraktion möchte noch Weihnachtsgrüße loswerden:

 

Auch ich möchte in diesem Sinne frei nach Loriot postulieren:

„Ein Leben ohne Weihnachtsstress ist möglich, aber sinnlos.“

Ich wünsche allen Bloggern, Nichtbloggern, Optimisten, Pessimisten, Nihilisten und allen, die sich zwischendrin ansiedeln, ein angenehmes, harmonisches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2011.


Die Last mit den Weihnachtsgeschenken

Alle Dezemberwochenenden laufen, seitdem ich denken kann, nach dem gleichen Schema ab: Vom 01. bis zum 24. des Monats steigt die Zahl der in Fußgängerzonen und Geschenkläden umherirrenden Individuen und deren Verzweiflung proportional an, während die Besinnlichkeit am Tag vor Weihnachten ihren Tiefpunkt erreicht hat. Wer dann noch nach dem perfekten Geschenk für die Liebsten, die Schwiegermütter, Verschwägerten, Verschwipschägerten etc. sucht, dem steht ganz deutlich die Phrase: „Ich hasse Weihnachten“ auf sämtlichen sichtbaren Körperteilen geschrieben.

Die Reziprozität ist die große Bürde, die auf dem Konzept „Weihnachten“ lastet und es in Anbetracht seiner ursprünglichen Idee eines Festes der Liebe zu einer Farce verkommen lässt. Eine Bereicherung für die Konsumindustrie, eine Nervenprobe für den Bürger.

Auch meine Eltern stellen sich seit Jahren der großen Herausforderung, meinen Großeltern sinnvolle Weihnachtsgeschenke zu machen und der damit einhergehenden Frage: „Womit kann man älteren Leuten, die nach eigener Bekundung schon alles haben, was sie brauchen, eine Freude bereiten?“

Dieses Jahr ist alles vermeintlich einfacher. Meine Oma hat tatsächlich einen Wunsch geäußert, nachdem sie an die 20 Jahre beteuerte, schon alles zu haben und nichts zu wollen.

Sie möchte einen neuen Kassettenspieler.

Da sag ich nur danke, liebe Oma, dass du uns bei der Suche nach Weihnachtsgeschenken dieses Jahr so ungemein entgegenkommst.